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FanClub Wanderung mit Besichtigung der Grube Georg in Willroth
 - 28. September 2019  -

(Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken. Vergrößern beenden: Tab ganz oben schließen )


Unsere diesjährige Wanderung fand am 28. September 2019 statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Besichtigung des Industriedenkmals Grube Georg in Willroth.

 

Die unmittelbar an der Ausfahrt Neuwied/Altenkirchen der A3 gelegene Grube wird 1388 zum ersten Mal erwähnt.
 
In Hochzeiten wurden hier von 538 Belegschaftsmitgliedern Eisenerz gefördert.
 
Am 21. Mai 1965 wurde die Grube geschlossen und 1988 als Industriedenkmal eingetragen.

 
Foto: Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld,
CC BY 4.0, keine Änderung am Bild

Zu bestimmten Zeiten und nach Absprache kann der Förderturm der stillgelegten Zeche besichtigt werden.

Am frühen Nachmittag traf man sich in Straßenhaus bei einem Fan-Club-Mitglied, um von dort die etwas mehr als 3 Kilometer bis zur Grube Georg zu erwandern.

Leider fand sich in Straßenhaus nur eine kleine Gruppe von 8 Fan-Club-Mitgliedern sowie ein Gast ein. Der Hauptgrund für die extrem geringe Teilnehmerzahl war, dass Schalke zum gleichen Zeitpunkt ein Heimspiel gegen RB Leipzig hatte, zu dem natürlich etliche Fan-Club-Mitglieder unterwegs waren.

Diese Terminüberschneidung hatte sich erst kurzfristig ergeben, man wollte aber den schon lange vereinbarten Termin in Willroth nicht mehr absagen.

An der Grube Georg wurde man sehr herzlich empfangen.


Nach einem Begrüßungsbild
erhielt man in einem Vortrag einen
tiefen Einblick in die Geschichte mit
ihren vielen Problemen bei der
Erzgewinnung über die einzelnen
Jahrhunderte hinweg. 

Von l. n. r.: Heinz, Doris, unser Gast Martina, Wolli, Siegrid (unser ältestes Mitglied), Gunter, Heike, Frank und Norbert.


Kurz nach Beginn seines Vortrages war der Vortragende leicht irritiert und meinte, wir wären auch nicht besser als die Jugendlichen, da wir ständig auf unsere Handys schauen würden. Erst unsere Erklärung, dass gleichzeitig „unser“ Schalke spielen würde und wir doch unbedingt über den Spielstand informiert sein wollten, brachte Klarheit und uns sogar ein Lob, dass wir trotzdem den Termin eingehalten hätten.

Nach dem Vortrag und dem Besuch eines kleinen Museums ging es zum Highlight der Besichtigung. Hier war doch etwas Kondition gefordert. Zunächst waren im Inneren 5 Etagen mit 134 Stufen bis zur obersten Hängebank zu „erklimmen“. Danach ging es über weitere 105 Stufen über eine offene Außentreppe ganz nach oben.

Da der weitere Aufstieg ab der Hängebank gefährlich ist, dürfen Jugendliche bis 12 Jahre nicht weiter nach oben. Auch Nicht-Schwindelfreien wird vom weiteren Aufstieg abgeraten. Zum letzten Kreis gehörte unser Mitglied Norbert, aber obwohl nicht schwindelfrei, riskierte er tapfer den Aufstieg. Das Ergebnis sieht man aber auf den Bildern, die dort oben gemacht wurden. Die dort befindlichen beiden riesigen Seilscheiben mussten für seine Sicherheit herhalten. So tapfer er auch war, er war froh, als er wieder einen geschlossenen Raum betreten konnte, denn der Abstieg erfolgte über eine offene Außentreppe.

                                                                                                                               
 
 
 

Auf dem Weg nach unten wurden noch ein paar Bilder gemacht, Gunter und Wolli hatten sich zwischenzeitlich „in Schale“ geworfen und die damalige Bergmannskluft übergezogen.


 
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Nach Ende der schönen Besichtigung wurden wir zum gemeinsamen Abendessen im Vereinslokal „Sportsbar Auszeit“ nach Rengsdorf abgeholt.

Dort ließen wir die schöne Tour nicht nur ausklingen, wir konnten gemeinsam auch noch den 3:1 Sieg unserer Knappen über RB Leipzig in der Sportschau bejubeln.



 
 
 


 
 

 
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