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  Rudi Assauer
 





» Rudi Assauer ist tot «



 

Er starb nach langer, würdevoll ertragener
Alzheimer-Krankheit am 06. Februar 2019
im Alter von 74 Jahren

 



 
Das Herz von Schalke hat aufgehört zu schlagen!

 

Für den einen oder anderen mag dieser Satz zu theatralisch oder zu überheblich erscheinen, aber das Schalke in der heutigen Form würde es ohne Rudi Assauer nicht geben. Er hat Schalke geprägt wie kein anderer, unter seiner Regentschaft stellte sich wieder der so lange vermisste sportliche Erfolg bei Schalke ein. So gewann der Verein 1997 den UEFA-Cup sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal.

Mit ihm begann auch der finanzielle Erfolg bei Schalke. In seine Amtszeit fällt der Bau der Veltins-Arena, die am 28. Januar 2004 von der UEFA die höchstmögliche Auszeichnung erhielt und in den Olymp der exklusiven „Fünf-Sterne-Stadien“ aufgenommen wurde.
 
Ende Januar 2012 wurde bekannt, dass er - ebenso wie sein älterer Bruder Lothar - an Alzheimer erkrankt war. Lange Jahre war er dennoch in der Öffentlichkeit zu sehen. An der Seite seiner Tochter Bettina besuchte er immer wieder die Heimspiele seines Vereins FC Schalke 04.

Doch mit fortschreitender Demenz versagte nach und nach seine Stimme, er war auf einen Rollstuhl angewiesen und benötigte ständige Betreuung. Aber solange er noch konnte, trotzte er dieser Krankheit, die er einmal in einem Interview als „Mein Hirn, die Rübe da oben, funktioniert nicht mehr“ bezeichnete.

Seit Oktober 2017 ging es rapide bergab, die Schübe kamen immer häufiger und im Gegensatz zu früher erholte er sich nicht mehr davon.

Zum letzten Mal in seiner so geliebten Arena war „Stumpen-Rudi“, wie er liebevoll genannt wurde, am 04. Mai 2018 anlässlich der Premiere des Films über sein Leben „Rudi Assauer - Macher.Mensch.Legende“.
 

 

Obwohl alle Fußballfans in Deutschland wussten, wie krank er war, kommt diese Nachricht doch überraschend und trifft nicht nur uns Schalker mitten ins Herz.

Mit ihm ist einer der letzten großen Macher des deutschen Fußballs gestorben. Vergessen werden wir ihn nie.
 
Mach's gut, Rudi und Glück auf!



 
 


 
 
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